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Das Jahr 2026

 

  

28. August 2026

               
 Aizhe Kou                                                                                                        Yu Wang


Ein Podcast in China? Offenbar gibt es auch dort Interesse, also warum nicht, zumal wenn ein international renommierter Dokumentarist fragt. Nachdem ich nun den am 25. August 2026 veröffentlichten Podcast im Original (mit Übersetzung) angehört habe, kann ich nur sagen: Danke, sehr gelungen. Bereits am zweiten Tag nach Veröffentlichung hatte er allein auf einer Plattform viele tausend Zugriffe. Wer sich interessiert: der Podcast ist u.a. erreichbar über diesen Link. Wer auf das zwischen den Bildern befindliche Bild klickt, kann sich auf einem Screenshot (herunterladen und vergrößern) zu ersten Reaktionen am Tag nach der Veröffentlichung informieren. Mir gefällts. Die hier verlinkte pdf-Datei beinhaltet eine deutsche Übersetzung, die man sich parallel zum Podcast durchlesen kann. Hier dazu noch ein erklärender Text von mir. Bitte beachten, der Podcast-Text ist nicht zur weiteren Veröffentlichung zugelassen.

 29.08.2026            Einige erste Kommentare (Übersetzt mit KI)

MM127
Vor 3 Tagen

Ich weiß, dass das Hören von Podcasts mir helfen kann, etwas zu lernen.

Beim Autofahren, Zeichnen und in den Ritzen der Hausarbeit hörte ich immer wieder die gesamte Geschichte von FMs "Berliner Mauer und die Stasi", was mir ein detaillierteres und tiefgründigeres Verständnis dieser Geschichte vermittelte.
Die Berliner Mauer fiel, und Ost- und Westdeutschland wurden wiedervereinigt. Deutschland, das einst den Zweiten Weltkrieg auslöste und der Welt große Katastrophen brachte, hat sich in den langen Jahren seit dem Krieg entschuldigt, reflektiert und Verantwortung übernommen und sich zu einem Land entwickelt, das bis heute einflussreich in der Welt ist.
Die Geschichte wird sicherlich nicht durch eine einzige Entschuldigung ausgelöscht werden, noch wird der Schmerz verschwinden, nur weil die Zeit vergeht. Aber wie ein Land mit den Fehlern umgeht, die es gemacht hat, ist ebenfalls Teil der Geschichte.
Ich hoffe, alle Länder und Regierungen, die Fehler gemacht haben, haben den Mut, ihre Fehler einzugestehen und sich ihnen direkt zu stellen. Apropos, wer weiß, ob wir die Vereinigung von Nord- und Südkorea lebend erleben werden.

HD219299e
Vor 4 Tagen
Abgesehen von politischen Faktoren sollte gesagt werden, dass die Auslandsgeheimdienstarbeit der DDR erfolgreich war. Während des Kalten Krieges konnte HVA mit der CIA und Israels Mossad konkurrieren. Das sensationellste Ereignis in jenem Jahr war, als der Stasi-Hauptnachrichtendienst der DDR (HVA) heimlich in das Büro des deutschen (westdeutschen) Kanzlers eindrang und ihn zum persönlichen Assistenten des damaligen deutschen Bundeskanzlers Brandt machte. Später wurde Guillaume entlarvt, was direkt zum Rücktritt von Kanzler Brandt im Jahr 1974 führte.

JoseMourinho
Vor 4 Tagen

Am Ende, als Lennons Stimme herauskam, hätte ich fast geweint

DingDingDong
Vor 10 Stunden

Danke, Ai Zhe. Diese Serie handelt nicht nur davon, ein Stück Geschichte festzuhalten, sondern dient auch als Erinnerung für die Menschen heute, nicht dieselben Fehler zu wiederholen

Halb töricht, halb listig
Vor 11 Stunden

Tribut an Story FM! Besonders die letzte Folge ist eine angenehme Überraschung. Die Geschichte der Stasi lässt sich leicht einseitig erzählen, und alles ist tatsächlich komplex. Komplexität zu sehen ist das Kostbarste unserer Zeit. Als Individuen ist es verständlich und sogar berechtigt, mit dem gesamten System unzufrieden zu sein und die Beteiligten zu hassen. Es sei denn, bestimmte
Menschen werden vollständig vertrieben, müssen Menschen schließlich zusammenleben. Neben der Offenlegung aller Fakten, der Belastung bestimmter Täter mit klaren Beweisen, der Entschädigung der Opfer, der Möglichkeit, jeder seine eigene Geschichte zu erzählen und niemandem Erzählungen über ihr eigenes Leben aufzuzwingen, sollte dies auch Teil der Versöhnung sein. Letztlich, wie dieser ehemalige Spion sagte, steht jeder vor der Frage, ob er die mentale Barriere in seinem eigenen Herzen überwinden kann. Hoffentlich wird unsere Gesellschaft an diesem Tag die Möglichkeit haben, einen solchen Konsens zu schaffen. "

 
           18. Juli 2026                                   Zumindest in Österreich nimmt man uns zur Kenntnis: https://share.google/VSDqpDNRawGxV0gkl
                                                                         hier als pdf zum Download
 

15. Juli 2026


   


Der Herbst wirft seine Schatten voraus. Ich freue mich auf die Veranstaltung in meiner alten Heimat Ehrenfriedersdorf und bedanke mich für die Einladung. Besonders interessant wird sicher der Austausch mit meinen Gesprächspartnern Wolfram Liebing und Rolf Neumann in der Podiumsdiskussion. Hier der Link zum Veranstalter mit aktuellen Details.

  

 
 

3. Juni 2026


                


Im Herbst 2025 erschien in der Buchreihe "Protagonisten der deutschen Teilungs- und Vereinigungsgeschichte" von Oliver Dürkop das Buch über das Gespräch mit mir (Aktuelles 2025). Diese Reihe wurde fortgesetzt mit einer Publikation über Ruprecht Polenz. Weitere interessante Infos zur Arbeit von Oliver Dürkop finden sich auf der Website: ZeitzeugenForum - Fachliteratur und historische Bücher . Interessante Lektüre!

  

 

2. Juni 2026

Inzwischen gibt es auch eine "offizielle" Info seitens der Hochschule Campus Wien zur VA: Link Unterschätzt: Spioninnen im Nachrichtendienst - Hochschule Campus Wien . Leider noch ohne die Videos mit Elisabeth Rehbaum, aber wir arbeiten daran! (Bild: Hochschule Campus Wien)

 

6. Mai 2026  

Während ich daran arbeite, die Zeitzeugenberichte und die Inhalte zur militärpolitischen Spionage in publikationsfähige Schrift zu fassen, engagiere ich mich natürlich auch aktiv im "Tagesgeschäft". Hier eine erste Information zum am 17. April an der Hochschule Campus Wien durchgeführten Kolloquium unter dem Thema " SPIONINNEN  Frauen und Nachrichtendienst ", an dessen Durchführung ich "im Hintergrund" aktiv mitwirken konnte. Diese nun schon siebente Veranstaltung der Reihe " Eine Spionin/ein Spion erzählt ", ich berichtete hier schon wiederholt darüber, war erneut ein Erfolg in unserer Zeitzeugenarbeit. Heidi Thiel, Beatrice Altman-Schevitz und Lilli Pöttrich traten persönlich in von Prof. Helmut Müller-Enbergs moderierten Gesprächsrunden auf, Elisabeth Rehbaum wurde aus gesundheitlichen Gründen per Videoclips eingebunden. Auch die abendliche Podiumsdiskussion fand fast 150 interessierte Teilnehmer. Diesmal gab es ein sehr aktuelles Medienecho, über das ich auszugsweise informieren möchte, bevor demnächst eine ausführliche eigene Wertung folgt.


Link: https://www.youtube.com/watch?v=RAhBTpzzQfk  


Link: https://share.google/bnG6skewbYRdNSTun  
 

 

 

Ich sitze natürlich nicht nur am Schreibtisch, sondern Veranstaltungen u.a. im Spionagemuseum und Lesungen gehören dazu.
 




Vielleicht sieht man sich?

 

Erste Vorhaben für 2026

Nach einem bewegten Jahr 2025, das vor allem durch Begegnungen mit beeindruckenden Zeitzeugen, Lesungen und „mediale Aktivitäten“ geprägt war, sollen die kommenden Monate vor allem dazu dienen, Gesammeltes und Erfahrenes für die Publikation vorzubereiten. Natürlich werde ich trotzdem bemüht sein, meiner Präsenz als Zeitzeuge den Raum zu geben, den man hoffentlich weiter von mir erwartet und freue mich auf Einladungen und Anfragen. Bei diesen Aktivitäten geht es mir weniger um meine eigene Geschichte, vielmehr um die authentische Darstellung unserer Arbeit im Ringen an der unsichtbaren Front während des kalten Krieges, für die Erhaltung des Friedens gerade in Deutschland. Vor dem Hintergrund des aktuellen Geschehens halte ich das für sinnvoll und notwendig, auch wenn ich mir der begrenzten Wirkung bewusst bin. Da bin ich immer noch bei John’s IMAGINE: “You may say I’m a dreamer …“. Ich war wirklich überrascht, wie viele Menschen nach dem Erscheinen meines Buches mir ihre Geschichte erzählt haben. Manche dieser beeindruckenden Nachrichtendienstler kannte ich aus Büchern und Dokumentationen, aber auch viele andere berichteten von bisher Unbekanntem oder Unveröffentlichtem; persönlichen Erlebnissen und operativen Vorgängen. So entstand eine Sammlung von „Stories“, die ich versprach zu publizieren. Nun ist das Feld nachrichtendienstlicher Arbeit, gemeinhin als Spionage benannt, ein weites Land mit Höhen und Tiefen, auch schleichen sich nach über fünfunddreißig Jahren mögliche Unschärfen ein. Damit muss ich leben. Mein Wort und mein Respekt den Zeitzeugen gegenüber verbietet es mir, inhaltlich oder stilistisch an den als Text- oder Sprachdokument vorliegenden Geschichten herumzuwerkeln.

Allerdings erscheint es mir sinnvoll, die hinsichtlich der militärpolitischen Spionage, also meiner früheren Aufgabe in der HV A, vorliegenden Berichte besonders zu behandeln. Soweit wie möglich mit bisherigem Kenntnisstand und „Aktenlage“ kombiniert, soll damit die Authentizität ihrer Aussage vertieft und in der wissenschaftlich historischen Analyse eingeordnet werden. Dabei arbeite ich eng mit dem auch international renommierten Experten für die Geschichte der Nachrichtendienste, speziell auch der DDR, Prof. Dr. Helmut Müller-Enbergs zusammen, der schon aktiv am Gespräch mit vielen Zeitzeugen beteiligt war. Voraussichtlich mündet unsere Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Publikation.  

All die anderen Geschichten aus den Schützengräben des kalten Krieges an der deutsch-deutschen nachrichtendienstlichen Front und aus der schwierigen Zeit nach 1990 stelle ich in der geplanten Sammlung „Spionagegeschichten. Made in GDR“ (Arbeitstitel) zusammen. Diese wie oben „gründlich zu bearbeiten“, übertrifft meine Kraft und ehrlich gesagt, auch meine Kompetenz. Betrachten wir diese als Zeitzeugenberichte von Menschen, denen ich ihre Geschichten „abnehme“ und denen ich ehrlichen Respekt für ihr Wirken entgegenbringe. Allen, die schon mit mir gesprochen haben, herzlichen Dank. Wer noch was erzählen will, bitte bald melden. Es geht ins Finale.

Soviel zu den Vorhaben im neuen Jahr, es kommt sowieso Manches anders. Aber das ist mein Plan. Außerdem freue ich mich auf den Gedankenaustausch mit allen, die am Kontakt mit mir interessiert sind. Auch über gemeinsame Aktivitäten, z.B. im Deutschen Spionagemuseum Berlin denke ich nach, bin gespannt auch auf Eure Vorschläge und Ideen.

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